Ihre Version:

Additional content:

Premium News von

EdgeTech Speechtechnologies - Katrin Dietert

Kategorie: News

IT-Systeme Sprachverarbeitung

Veröffentlicht in GoDirect

Leser

Anzahl Leser: 504 .

Platz 571 von insgesamt 929 Nachrichten .

Ihre Bewertung: .

Ihre Bewertung:

Jetzt bewerten!
  .

Main content:

Ärztlicher und psychotherapeutischen Dienst der Klinik Hochried setzt auf Online Spracherkennung

Daniela Schmaderer, Psychologin, Klinik Hochried, Murnau

Arztbriefe, Berichte und Emails werden mit Dragon Medical 10 erstellt

Veröffentlicht: 26.05.2010

MURNAU, DE - (HealthTech Wire / Premium Pro) - Am Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien der Klinik Hochried in Murnau führte EdgeTech die Spracherkennung Dragon Medical 10 von Nuance ein. 25 Nutzer aus dem ärztlichen und psychotherapeutischen Dienst nutzen die Software zur Erstellung von Briefen, Berichten und Befunden – und auch für andere Dinge.

Als Klinikleiter Dr. Hermann Mayer vor zwei Jahren die damals aktuelle Version der Spracherkennung Dragon Medical in die Hände bekam, war er sehr angetan: „Ich hatte schon einige Jahre vorher eine Spracherkennung getestet, war damals aber nicht überzeugt davon, weil sie trotz drei Stunden Trainings nicht gut genug war. Umso überraschter war ich über die Textqualität, die Dragon Medical mit nur zwei eingelesenen Texten erreichte.“

Nachdem er die Lösung noch drei weiteren leitenden Kollegen vorgestellt hatte und der Träger des Klinikums, die Katholische Jugendfürsorge Augsburg, von der Investition überzeugt werden konnte, war die Entscheidung rasch gefallen. Dragon Medical 10 mit dem Vokabular für Kinder- und Jugendmedizin wurde mit 25 Lizenzen angeschafft, dazu Plantronics USB Funkmikrofone vom Typ CS60. Ende Februar fanden an vier Tagen die Schulungen statt. Dies übernahm der Nuance Healthcare Premier Partner EdgeTech Speechtechnologies aus Sankt Wolfgang bei München. Seither können Ärzte und Psychotherapeuten in Murnau ihre Patientenakten per Spracherkennung erstellen – völlig eigenständig und unabhängig.

„Die Überlegung war, dass sich die Anschaffungskosten schon dann rentieren, wenn wir durch die Spracherkennung eine einzige Stelle im Schreibdienst einsparen“, so Mayer. Das Argument überzeugte den Träger der Einrichtung. Und es gelang schließlich auch. „Genau genommen haben wir den Schreibdienst umorganisiert und arbeiten jetzt ganz ohne Schreibbüro.“

Stattdessen nutzen die unterschiedlichen Fachbereiche, die an der Betreuung der Kinder beteiligt sind, die Spracherkennung für die laufende Dokumentation. Sie füttern damit den Arztbrief schon während des stationären Aufenthaltes.

„Das Resultat ist, dass die Arztbriefe am Tag der Entlassung fertig sind. Das ist in unserem Segment der Medizin ziemlich einmalig“, so Mayer. Auch wird auf diese Weise gewährleistet, dass wichtige Informationen prompt verfügbar sind. Wenn ein Kind beispielsweise von einem Therapeuten als suizidal eingestuft wird, dann ist diese Information sofort auch den anderen Ärzten und Therapeuten zugänglich.

EdgeTech, ein Nuance Healthcare Partner, „schulte“ Vokabular

Um die 13 ärztlichen Mitarbeiter und die 12 Psychotherapeuten, die die Spracherkennung in erster Linie nutzen, zu schulen, reichten vier Tage aus. „Um das Vokabular noch weiter auszubauen, hat unser IT-Partner außerdem eine ganze Reihe von Musterdokumenten eingescannt. Das fand ich einen sehr guten Service“, berichtet Mayer. Durch das Einscannen der Texte wurde zusätzlich zu dem ohnehin schon auf die Kinder- und Jugendmedizin zugeschnittenen, mitgelieferten Vokabular noch ein klinikspezifischer Wortschatz aufgebaut, der die Performance der Spracherkennung weiter verbessert hat. So mussten beispielsweise die Abkürzungen für diverse pädiatrische Assessments in das Vokabular aufgenommen werden. Auch diese Arbeit wurde von dem Healthcare Connections Partner EdgeTech Speechtechnologies übernommen, dem Nuance Installationspartner vor Ort.

„Natürlich gibt es immer einige Mitarbeiter, die in Sachen EDV zwei linke Hände haben und sich mit der Umsetzung schwer tun. Wir versuchen aber, diese Kollegen zu überzeugen, weil die Spracherkennung unsere Dokumentation besser und vor allem aktueller macht“, so Mayer. Er selbst nutzt die Spracherkennung längst auch außerhalb der eigentlichen klinischen Dokumentation. „Ich muss pro Tag etwa 50 bis 60 Mails beantworten. Das mache ich praktisch komplett mit Dragon, dadurch geht das wesentlich schneller.“

###

Quelle: HealthTech Wire für Nuance und EdgeTech


Zurück zu News Overview

Additional content:

In Kürze

  • Laufende Dokumentation: Der Arztbrief wird während des stationären Aufenthaltes der Patienten gefüllt.
  • „Das Resultat ist, dass die Arztbriefe am Tag der Entlassung fertig sind.“
  • Online-Arbeitsweise ermöglicht Dokumentation ohne Schreibdienst.